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So., 04.07.2010

„Stargate on tour“ - wir paddeln auf der Ruhr!


Bei dem spontan nach vorn verlegten Paddeltermin am Sonntag, dem 04.07.2010, war die Resonanz erwartungsgemäß überschaubar. Familie Siemienowski hat  ihr Herz für das nasse Element entdeckt und war vollzählig vor Ort. Andrea und Roger haben Emilia, Kani und Chrissi aufgelesen und schon war die Schar vollzählig.

Mit 3 Booten ging es in Hattingen auf die Ruhr. Der erste Tourhöhepunkt wurde schon nach 200m erlebt. Mit Schwung ging es durch die erste Bootsrutsche, die sehr lang und sehr breit ist. Roger hatte noch vor den bösen Kehrwassern gewarnt …  Zwei Boote meisterten die Passage elegant, das dritte testete die Drehwirkung des Kehrwassers. Ohne Kentern geschafft – ist doch auch was !!!

Gleich im Anschluss konnte man bei guter Strömung das Fahren mit derselben üben oder sich bei den Buhnen ins Kehrwasser ziehen lassen. Wir haben das erste bevorzugt und sind mit gutem Schwung voran gekommen. Schon bald näherten wir uns dem Prallhang unterhalb der Isenburg. Vorbei ging es an dem Übungsgebiet der DLRG und schon waren wir mitten in den Stromschnellen am Isenberg. Da alle Bootsführer geübte Paddler waren, gab es keinerlei Probleme. Und mit flotter Fahrt ging es weiter. Der Fluss wurde nun ruhiger und breiter, jetzt konnte an Paddelwettkämpfe gedacht werden. Männerboot, Frauenboot und Familienboot wechselten sich in der Führung ab und ehe man es sich versah waren wir auch schon an der Pausenstelle, an der Gaststätte „Zum Deutschen“.

Nach dem Genuss von Pommes, Salat, Cola und Radler ging es dann weiter. Mit verschieden Paddelmanövern und Renntechniken ging es über den Fluss. Dabei wurden in kritischen Situationen auch schon grenzwertige Verhaltensweisen gezeigt: Die tempomäßig attackierten Boote wehrten sich auch durch Spritz-Paddelschläge. Die Wirkung war außergewöhnlich erfolgreich.  Die Angreifer blieben klitschenass zurück.

Das Damenboot entwickelte daraufhin eine intelligente Taktik von schräg hinten. Immer im Zickzack kreuzend vermied es „gewässert“ zu werden. Statt  dessen wurde per Entenhaken Kontakt gesucht und neben einem kräftigen Zugimpuls auch das Drehen des Kontrahenten aus der Fahrtlinie versucht.

Diese Fehde nutze das Familienboot, um sich abzusetzen.

Viel zu schnell wurde nun Dahlhausen erreicht. Alle Boote fuhren noch durch die zweite Bootsrutsche und legten unten an. Während die Autos aus Hattingen geholt wurden, war Badezeit …

Zum Abschluss gab es noch eine Abkühlung in der Eisdiele, ehe man sich auf den Heimweg machte. Wie sagte Kani zu zutreffend: „Das war ein schöner Tag.“

Stimmt. Es hat Spaß gemacht mit Euch. Vielen Dank, Andrea und Roger