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Das Wort zum Montag

Spiel U 15 am 13.09.2009 in Hagen

 

Respekt Mädels – Das war sehr ansehnlich!

Das erste Saisonspiel gegen den TSV Hagen kann als letzter Test durchaus positiv verbucht werden.

Erstmals habe ich mich als Coach bei einem Spiel in Hagen nicht schämen müssen. Ich bitte recht verstanden zu werden: Es seid nicht ihr gewesen, für die ich mich bisher geschämt habe. Mir war es bislang immer peinlich, was ich als Ergebnis meiner Arbeit dem Gegner angeboten habe.

In der letzten Saison haben wir uns wie ein wilder Hühnerhaufen präsentiert. Kein Plan, keine Zuordnung, zu langsam, zu tapsig, zu naiv.

Gewiß: Auch heute waren wir häufig zu langsam, zu tapsig und zu naiv.

Aber: Wir hatten einen Plan ! Nicht immer und nicht alle – aber es war ein spielerischer Ansatz zu erkennen. Das hat man sehr gut sehen können.

Und – neu - : Wir hatten eine Zuordnung. Meistens – und die meisten.

Eure Eltern haben das sehen können und auch die Schiedsrichter waren verwundert. Ihr habt so gespielt, dass sie den punktemäßigen Abstand nicht so recht verstehen konnten.

Fangen wir mal damit an: 14:27, 14:39, 6:19 und 15:23 waren die Viertelstände.

Erinnert euch: Gute Mannschaften machen aus Möglichkeiten Punkte. In der Offense kann ich mit drei Vierteln leben. Das dritte war allerdings vollkommen Asche…

Zur Defense: Wer dem Gegner das Dreifache der eigenen Punkte gestattet, der hat noch nicht alles verstanden. Schaut bitte auf Viertel zwei und drei.

Weshalb geht der Coach trotzdem mit breiter Brust nach diesem Spiel aus der Halle ???

(1)Unsere spielerischen Ziele waren: Spielt konsequent den Press Break. Hat oft genug geklappt !

(2)Findet den zugeteilten Gegner schnell. Hat auch schon ganz gut funktioniert. (Das kann man immer daran erkennen, wie oft Chrissi durch Hilfe-Aktionen Fouls kassiert J ).

(3)Setzt die Gegner manchmal bei Einwürfen unter Druck. Erzwingt im Vorfeld, dass sie keinen Fast Break spielen können. Erreicht im Rückfeld, dass sie nicht in der Zone den Ball erhalten. War beides schon recht ordentlich …

(4)Unser ergebnismäßiges Ziel war: Wir machen 50, die keine 100. Hat beides nicht ganz geklappt ! (Wenn man jedoch die Vorjahresergebnisse von ca. 120 : 30 sieht, sind wir deutlich besser geworden. Damit kann ich leben.)

(5)Wir haben versucht, die strategische Richtlinie dieser Saison durchzuführen: Wir spielen mit der tiefen Bank. Das heißt, alle Spiele werden mit 12 Spielerinnen gespielt. Und es werden alle mit ansehnlichen Spielzeiten eingesetzt. Das haben wir getan – das werden wir fortsetzen !!! (Danke, Kristin !)

Am nächsten Sonntag gegen Homberg starten wir erst in die neue Saison. Wir sind bereit !!!