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25.04.2010

Super-Leistung zum Saisonfinale – Die kleinen Biester brillieren mit einem Feuerwerk im letzten Spiel

Wer sich entschlossen hat, das letzte Saisonspiel der U11w1 in der Regionalliga anzuschauen, der wird dies nicht bereut haben.

Der ART Düsseldorf stellt in Regionalliga 1 in dieser Saison definitiv das stärkste Team. Mit 85:27 wurden die Spielerinnen der BG Rentrop Bonn einfach überrannt.


Aber: Der Reihe nach.

Coach Sabine Fischer präsentierte eine sehr fitte und hellwache Mannschaft in Düsseldorf.  Im Vergleich zum Hinspiel hat sich das Team prima weiterentwickelt. Schon damals waren die Bonner Mädchen immer in der Lage zu punkten, wenn man ihnen ein wenig zu viel Spielraum ließ. Und in der Defense waren sie stets fähig, Bälle zu erobern, wenn das Tempo nicht so hoch war.

Damit war die Aufgabenstellung für die ART-Spielerinnen schon klar: Druck in der Defense machen und in der Offense mit höchstmöglichem Tempo spielen.


Das hört sich einfach an – und ist doch so schwierig.

Die „starting five“ hatte zwar anfangs jede Menge Ballgewinne und attackierte das gegnerische Brett auch energisch, es wollen jedoch einfach keine Punkte gelingen. Schon sehr früh griff Coach Roger Nagel zur Höchststrafe. Alle 5 Mädchen wurden ausgewechselt. Die eingewechselten Spielerinnen waren in der Verteidigung ähnlich erfolgreich, es gelangen ihnen aber auch nur 2 Körbe durch Karolin. Zur 1. Pause stand es 4:8 und dem Coach standen die Haare zu Berge.


Im 2. Spielabschnitt startete die „starting five“ erneut und jetzt gelang es, die Kräfteverhältnisse ins rechte Licht zu rücken. 14:0 Punkte in 3 Minuten – damit kann auch der Düsseldorfer Coach leben … Dieses Viertel ging mit 22:3 an der ART, damit wurde auch die generelle Richtlinie, in jedem Viertel 20 Punkte zu erzielen, eingehalten.


Nachdem anfangs der 2. Halbzeit ein weiterer 10:2 Run gelang, wurde in der Folge eingeübt, wie man Gegner durchschüttelt. Zunächst wurde in der Defense statt „Pattex“ mit der „Dolly“-Variante agiert. Das erbrachte weitere 12:8 Zähler.

Im letzten Abschnitt musste dann auf Zuruf „Dolly“ oder „Pattex“ gespielt werden. Das gelang sehr gut und da immer wieder die einstudierten langen Pässe gespielt werden konnten,  erreichte das Team  ein 36:6. Der starke Applaus der Eltern über dieses Feuerwerk kam einer gefühlter „standing ovation“ gleich.


Mit großer Freude blicken wir jetzt auf das vor uns liegende Gisela-Kiesling-Turnier am 01. Mai in der Tersteegenstraße, wo der Abschluss einer sehr erfolgreichen Saison zusammen gefeiert werden soll.