21.03.2010
Die U13 verliert in Herne, kämpft jedoch bravourös
Mit einer 29:90 Niederlage ist die U13 von ihrem NRW-Ligaspiel aus Herne zurückgekehrt. Erneut fehlten Hannah-Leah (wegen Verletzung) und Emma (wegen Erkrankung), es standen diesmal aber immerhin 8 Spielerinnen zur Verfügung.
Wie immer gelang auch in Herne der Beginn (4:5 nach 4 Minuten), aber wenn die Kraft bei den Startern nachlässt, reißt leider auch fast immer der Faden – sowohl in der Offense als auch in der Defense. Mit 4:32 mag niemand gerne in die 1. Viertelpause gehen – aber das war das reale Resultat.
Die Eigendynamik des Spiels erzeugt dann immer wieder interessante Situationen. Sowie die Herner ihre Mannschaft ein wenig „heruntercoachten“, kamen die ART-Mädchen zu ansehnlichem Spiel. Mit erfolgreicherer Defense gingen etliche Korberfolge einher und der 2. Abschnitt brachte immerhin ein 10:18.
Mit dem Halbzeitstand von 14:50im Nacken wurde die Devise für das Spielende formuliert: „Wir machen mindestens 30 Punkte und die Gegnerinnen keine 100!“.
Das 3. Viertel endete 8:15 und bei einem Gesamtstand von 22:65 ist ja die Offense zumindestens gerade im Soll und die Defense hat ihre Aufgabe super gelöst.
Leider passte das den Herner Coaches aber gar nicht. Sie ließen verstärkt wieder sie stärkeren Spielerinnen aufs Feld und kontrollierten das Geschehen fast nach Belieben. Mit 7:25 wurde den Mädchen aus Düsseldorf gezeigt, wer die Partie dominiert.
Das Endergebnis hat zwar die 100 Punkte nicht zugelassen, aber nur 29 erzielte eigene Zähler sind sehr unerfreulich. Die Chancen für mindestens 10 weitere Punkte waren vorhanden, aber leider wurden zu oft auch klare Gelegenheiten vergeben.
Ein besonderes Lob verdiente sich Lena, die ihr bestes Spiel für den ART zeigte. Sie ist ein Beispiel für den Erfolg, der möglich ist, wenn man über lange Distanz ernsthaft und regelmäßig arbeitet.